Wie kam es zum JA-Wort zu mir selbst?!

Woher kam die Idee zu diesem JA Wort und warum kommt einem das im ersten Moment evtl. komisch vor? Warum empfindet es die Menschheit als "normal" jemand anderen zu heiraten und ein Versprechen zu geben und vergisst dabei oft die wichtigste Person?

Nämlich sich selbst?

Wie kann ich mich jemand anderem hingeben und anvertrauen, wenn ich es bei mir selbst nicht schaffe?

 

Ich hatte mir diese Fragen natürlich schon öfter gestellt und für mich festgehalten, dass es durchaus wichtig ist, sich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Aber es ist wie mit allem...Wissen ist nicht handeln!

Und so ertappte ich mich in den letzten 2 Wochen meiner Social Media Pause, in der ich beschlossen hatte mehr mit mir selbst in Kommunikation zu gehen, dass ich vieles von dem ich weiß, nicht in mein Leben integriert hatte.

Im Kopf ja, aber im handeln eben nicht.

 

Ich machte also einige Meditationen mit Heilfrequenzen (den Link zur Seite füge ich dann unten mal hinzu, falls du auf der Seite auch 7 Tage kostenfrei testen möchtest. Die Frequenz heißt "Heart opener") um mehr in mein Herz zu kommen und es zu öffnen. Während ich das hier schreibe, höre ich es gerade wieder und die Melodie macht mich jedesmal innerlich so weit und rührt mich fast zu Tränen.

Ich begann bewusst auf Kaffee zu verzichten(der tut mir tatsächlich nicht so gut)und hab mich dafür für "Moon Brew" entschieden.

Mehrmals machte ich kleine Zeremonien mit Kakao, also Rohkakao/Zeremoniekakao, nicht mit der industriell verarbeiteten Variante die uns gerne als Kakao verkauft wird und eigentlich nur Zucker ist.

Ich legte mir Karten mit tiefen Fragen um darüber zu reflektieren und ich nahm mir während der ganzen Zeit quasi auch Urlaub vom arbeiten, vom etwas tun zu müssen. 

Ich konfrontierte mich mit meinen Existenzängsten, mit der Angst nicht zu wissen wie mein Weg weitergehen soll, mit den Gefühlen der Orientierungslosigkeit, der Scham darüber versagen zu können. 

Redete mit meinem Papa und anderen Menschen offen über meine derzeitigen Themen und zeigte mich damit verletzlich, unperfekt und wagte somit, verurteilt zu werden, beschämt zu sein um dann festzustellen, dass der einzige der mich verurteilt, beleidigt, beschämt und verständnislos ist, ICH selbst war.

Mein Papa fragte mich, was ich anderen raten würde in meiner Situation...und er sagte, ich soll mich doch vor einen Spiegel setzen und mir all diese Ratschläge selbst geben. Denn er glaubt nicht, das mir jemand anderes helfen kann, denn ich weiß bereits alle Lösungen, ich darf sie nur mal selbst beherzigen. Und ja, gesagt, getan. Mit meinem Spiegelbild geredet, geweint, mich entschuldigt bei mir selbst und mit mir eine Vereinbarung geschlossen, dass wir einen neuen Weg gehen, gemeinsam.

Ich traf mich mit einer Freundin, die ich noch gar so lang kenne, wir uns aber auf tiefer Ebene bereits gut kennen und tauschten uns stundenlang mit unserem gesammelten Wissen und Erfahrungsschatz aus. So viele Parallelen...und dann noch der Hinweis von ihr, das ich gar nicht nett mit mir und von mir rede. Auch das war mir schon bewusst gewesen, aber ich hatte es als nicht so schlimm angesehen, bin ja nur ich. Zu anderen bin ich ja nett, höflich und mit ihnen bin auch geduldig und nachsichtig. Mit mir nicht. Ich war mein härtester Kritiker, schon immer und ganz weg ist es auch jetzt nicht, aber ich bin auf einem guten Weg und erlaube mir die Freiheit nicht alles auf einmal umsetzen zu müssen.

Wichtig ist, ich habe die Erlaubnis zur Veränderung gegeben.

Ich darf weich sein, ich darf meine Härte mir gegenüber ablegen, jeden Tag ein Stück mehr.

Ich tanzte und versuchte mehr darauf zu achten wo es mich grad hinzieht, mehr der Freude zu folgen und trotzdem oder genau deswegen waren Tage dabei, an denen ich deprimiert war und in alte Muster abgerutscht bin. Aber ich hab mich nicht mehr in diesem Ausmaß verurteilt, konnte es anders sehen und annehmen, das ein lassen.

Ich redete wieder mehr mit den Spirits, dem Universum, Gott und bat um Hilfe und Hinweise und um mehr Liebe und Akzeptanz für mich selbst.

Ich lasse mich gerade mit einem Mentoring begleiten für 6 Monate, auch das war eine Wahl FÜR mich.

Normalerweise hatte ich immer Kurse mitgemacht um dann an mir zu arbeiten und anderen damit zu helfen. Das war das erste Mal, dass ich mich für ein Mentoring nur für MICH entschieden habe, eine Hilfe sozusagen, eine Stütze wenn man so will um mich auf meinem Weg begleiten zu lassen. Diese Entscheidung im September zu treffen hatte schon die Tore geöffnet für weitere Veränderungen, mein Selbstliebe Thema war also ins Feld gekommen.

Ich dachte immer ich wäre schon gut dabei, denn es war ein langer Weg mich mit meiner Glatze annehmen zu können und zu lieben und ich dachte lange...Yes, das wars, perfekt, ich liebe mich!

Weit gefehlt...Ich glaube dieser Weg ist nie ganz vorbei, denn mit jedem Wandel im Wesen gilt es wieder neue Dinge anzunehmen, zu akzeptieren ohne zu verurteilen. 

Als ich dann letzte Woche wieder einen Call beim Mentoring hatte, war eigentlich etwas völlig anderes dran, aber schwubbs machte sich das Thema mit der Selbstwertschätzung, des sich wieder in sich selbst verliebens breit...und alles hat eben seine Zeit. Es kommt an die Reihe, wenn es an der Reihe ist. Und als Impuls bekam ich dann von Mathias (Mentor) ob ich mich nicht einfach selbst heiraten möchte...ich hab sofort gemerkt wie in mir mein sakraler Motor angesprungen ist und Freude hoch kam auch wenn im Kopf gleich wieder blablabla war.

Und gesagt, getan...bin ich also los um mir einen Ring zu besorgen. Und mir in einem Ritual mit mir selbst das JA Wort zu geben. 

Der Eintrag heute sollte eigentlich ums Ritual der Hochzeit an sich gehen...aber das ist dann wohl das nächste Mal dran!

Alles hat seine Zeit, ich beschleunige nichts mehr!

 

Fühl dich geherzt, Jasmin

 

Hier der Link zu den Frequenzen

https://www.digistore24.com/redir/263811/colorful/

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Stefan Groll (Dienstag, 02 November 2021 22:22)

    Wundervoll geschrieben und wiedermal der Beweis dafür, wie wichtig Selbstliebe ist. Ich liebe diese Geschichte, vor allem, weil ich dabei sein durfte. So so schön Liebes. Ich liebe dich ���

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